So sind Kosten für die Sondereigentumsverwaltung umlagefähig

Für Sie als Vermieter ist es sehr bequem, wenn Sie die Verwaltung Ihres Sondereigentums in die Hände von Hausio legen. Aber: Grundsätzlich ist die Sondereigentumsverwaltung nicht umlagefähig. Es gibt jedoch eine Möglichkeit, wie Ihre Mieter die Kosten tragen müssen. Alles dazu erfahren Sie hier.

Kosten für die Sondereigentumsverwaltung bei Hausio

Die Vermietung einer Immobilie bringt Arbeit – als Hausverwaltung für Sondereigentum übernehmen wir alle anfallenden Aufgaben wie Vertragsverwaltung, Mahnungen, Rechnungen, Instandhaltungsmaßnahmen, Mietersuche, Wohnungsbesichtigungen und vieles mehr gern für Sie.

Im Basis-Paket zahlen Sie für unsere Leistungen nur 19,90 Euro im Monat, als Premium-Kunde nur 39,90 Euro. Direkt nach der Unterschrift auf unserem transparenten Sondereigentumsverwaltung-Vertrag können Sie sich in Bezug auf die Vermietung Ihres Eigentums entspannt zurücklegen und haben dennoch jederzeit digitalen und transparenten Einblick in unsere Arbeit. 

Verwaltungskosten sind laut Betriebskostenvereinbarung grundsätzlich nicht umlagefähig

Die Kosten für die Verwaltung gelten nach § 1 Abs. 2 Nr. 1 der Betriebskostenverordnung (BetrKV) nicht als Betriebskosten. Also sind die Kosten der Sondereigentumsverwaltung nicht umlagefähig. Kosten für die Sondereigentumsverwaltung dürfen in Nebenkostenabrechnungen demnach auch nicht auftauchen. 

Nach § 1 Abs. 2 Nr. 1 BetrKV gehören nicht zu den Betriebskosten:

  • die Kosten der zur Verwaltung des Gebäudes erforderlichen Arbeitskräfte und Einrichtungen
  • die Kosten der Aufsicht, der Wert der vom Vermieter persönlich geleisteten Verwaltungsarbeit
  • die Kosten für die gesetzlichen oder freiwilligen Prüfungen des Jahresabschlusses und die Kosten für die Geschäftsführung(Verwaltungskosten)
Es gibt eine Ausnahme: Vermieten Sie Gewerberäume, können Sie im Mietvertrag angeben, dass Ihr Mieter die Kosten der Verwaltung zahlt. Nach einem Urteil des BGH ist dies zulässig (Urteil v. 09.12.09, Az. XII ZR 109/08). Verwaltungskosten müssen dabei jedoch auch als solche benannt werden.

So ist die Sondereigentumsverwaltung doch umlagefähig 

sondereigentumsverwaltung umlagefaehig hausioEs gibt eine Möglichkeit, wie Sie die Kosten für die Sondereigentumsverwaltung auf Ihre Mieter umlegen können: Dazu führen wir die Kosten der Verwaltung im Mietvertrag als „zusätzlichen Mietbestandteil“ oder auch als „Teil der Nettokaltmiete“ auf. Gerichte sahen dies bereits als zulässig an (z. B. LG Düsseldorf, Urteil v. 15.12.95, Az. 21 S 182/95). Ihr monatlicher Beitrag für Hausio fällt dann nicht mehr unter die Betriebskosten.

Entscheiden Sie sich für diesen Weg, dann ist die Sondereigentumsverwaltung bzw. deren Kosten doch umlagefähig – sozusagen durch ein Hintertürchen.

Wir gehen so vor: Wir kalkulieren eine Pauschale für die Verwaltungskosten. Das muss jedoch noch vor Abschluss des Mietvertrages passieren. Eine nachträgliche Erhöhung der Kosten im Mietvertrag ist nicht möglich. Konsequenterweise tauchen in der jährlichen Betriebskostenabrechnung dann die Sondereigentumsverwaltung und dafür anfallende Kosten nicht auf. 

Auch wenn laut Betriebskostenverordnung die Sondereigentumsverwaltung nicht umlagefähig ist, gibt es also eine Möglichkeit, die Kosten über eine Pauschale im Mietvertrag abzurechnen. Als Hausverwaltung erstellen wir für Sie auch Mietverträge und können dies auf Ihren Wunsch gern umsetzen. Die Erstellung der korrekten Nebenkostenabrechnung übernehmen wir natürlich auch.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Lassen Sie sich jetzt kostenlos beraten!