Was bedeutet kaufmännisches Gebäudemanagement?

Hört man den Begriff Management, denken die meisten zuerst an die Geschäftsführung eines Unternehmens. Aber auch Gebäude müssen wirtschaftlich funktionieren und alle finanziellen Vorgänge müssen kontrolliert werden. Diese Aufgaben übernimmt bei einer Immobilie das kaufmännische Gebäudemanagement.

Betriebskostenabrechnung, Wirtschaftsplan, Buchhaltung – kaufmännisches Gebäudemanagement umfasst viele Aufgaben. In Mehrfamilienhäusern ist es meistens die Hausverwaltung, die sich um alle finanziellen Vorgänge rund um das Gebäude kümmert. 

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Was bedeutet kaufmännisches Gebäudemanagement?

Kaufmännisches Gebäudemanagement umfasst die kaufmännischen Leistungen, die sich auf das Gebäude und die damit zusammenhängenden Dienstleistungen beziehen. Hauptaufgabe ist die Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit des Gebäudes. Dazu gehört auch die Kontrolle der Tätigkeiten und Maßnahmen aus den Bereichen des technischen und infrastrukturellen Managements, die buchhalterisch dargestellt werden müssen.

Zu den Aufgaben des kaufmännischen Gebäudemanagement gehören:

  • ganz klassisch Haus- und Mietverwaltung
  • Projektmanagement (Koordination der Dienstleister, Verträge, Umzüge und so weiter)
  • Dokumentation und Berichtswesen (Wirtschaftsplan, Gesamtbudget, Auswertungen)
  • Administrative Gesamtkonzeption (Vermietung, Controlling, Kommunikation, Werterhaltung)

Als Besitzer einer Eigentumswohnung kommen Sie sicher häufig mit der Hausverwaltung für das Gemeinschaftseigentum in Kontakt, zum Beispiel wenn Sie die Jahresabrechnung der WEG erhalten. Das Erstellen der Abrechnung ist übrigens auch eine Aufgabe des kaufmännischen Gebäudemanagements.

Was kostet das kaufmännische Gebäudemanagement?

Die Kosten für kaufmännisches Gebäudemanagement hängen sehr davon ab, welche Aufgaben für die Verwaltung der Immobilie erledigt werden sollen. Für die Hausverwaltung eines Mehrfamilienhauses hat sich im Markt eine pauschale Grundvergütung zwischen 18 Euro und 30 Euro netto pro Einheit und Monat eingepegelt. Allerdings übernimmt der Verwalter der Eigentümergemeinschaft keinerlei Aufgaben, die mit der Vermietung zu tun haben. Er steht nur mit den Eigentümern in Kontakt.

Für die Verwaltung des Sondereigentums gibt es spezialisierte Dienstleister, so wie Hausio, die den Immobilienbesitzern alle Aufgaben abnehmen, beginnend von der Mietersuche, bis hin zur Wohnungsübergabe und Nebenkostenabrechnung. Wir übernehmen auch beratende Tätigkeiten, zum Beispiel bei Fragen welche Nebenkosten oder ob das Hausgeld umlagefähig ist. Dabei ist die Sondereigentumsverwaltung kostengünstig und beginnt bereits bei 19,90 € pro Monat.

Was ist ein Gebäudemanager?

Ein Gebäudemanager kümmert sich um die Verwaltung und Bewirtschaftung von Einrichtungen und Liegenschaften. Er braucht breite Kenntnisse über Betriebsführung, Recht, Personalwesen und Marketing bis hin zu Anlagen- und Gebäudetechnik, Sicherheit und Reinigung. Der Gebäudemanager muss also Grundlagen des Facility Management wie kaufmännisches, technisches und infrastrukturelles Gebäudemanagement besitzen.

Da die Vorgänge rund um ein professionelles Immobilienmanagement immer komplexer werden, haben viele Gebäudemanager entsprechende Studiengänge an Hochschulen und Universitäten absolviert.

Was versteht man unter Facility Management?

Facility Management bezeichnet die Betreuung und Verwaltung von Gebäuden. Das bezieht sich aber hauptsächlich auf den Lebenszyklus eines Gebäudes und die optimale Nutzung des Grundstückes. Da das Ziel des Facility Management ist, die Betriebs- und Bewirtschaftungskosten dauerhaft zu senken und die langfristige Werterhaltung der Immobilie zu sichern, setzt die Aufgabe des Facility Managers bereits bei der Projektierung und Planung des Gebäudes an. Er achtet darauf, dass wirtschaftlich nachhaltige und kosteneinsparende Lösungen entwickelt werden.

Das Facility Management setzt sich nach der Projektierung weiter fort über den Bau, Bezug der Immobilie, Bewirtschaftung und Nutzung über Sanierung bis hin zum Abriss. Damit schließt sich der Lebenszyklus.

Was ist Gebäudewirtschaft?

Die Gebäudewirtschaft oder das Gebäudemanagement ist der Bestandteil des Facility Management, der in der Nutzungsphase einer Immobilie angewendet wird.

Es unterteilt sich in die Bereiche:

 technisches Gebäudemanagement (TGM)

  • infrastrukturelles Gebäudemanagement (IGM)
  • Kaufmännisches Gebäudemanagement (KGM)

 Während sich infrastrukturelles Gebäudemanagement auf die Bewirtschaftung des Gebäudes konzentriert, beschäftigt sich das technische Gebäudemanagement mit der Instandhaltung und Pflege der technischen Anlagen. Das kaufmännische Gebäudemanagement betreut Angelegenheiten der Objektbuchhaltung und befasst sich mit dem Management der Kosten und vertraglichen Regelungen.

Hausverwaltungen für Gemeinschaftseigentum kümmern sich im Optimalfall um technisches infrastrukturelles und kaufmännisches Gebäudemanagement, damit die Immobilie immer im besten Zustand ist.

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Für Sie als Besitzer einer Eigentumswohnung ist besonders wichtig, dass die Hausverwaltung das kaufmännische Gebäudemanagement umfassend und professionell ausübt, damit die Wirtschaftlichkeit der Immobilie sichergestellt ist. Mit der Dokumentation die der Verwalter erstellt, haben Sie eine optimale Kontrolle über alle Vorgänge. Sie haben Fragen oder Probleme mit Ihrer Hausverwaltung? Als Ihr SE-Verwalter übernehmen wir die Kommunikation mit der WEG-Verwalter und setzen Ihre Interessen durch.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Lassen Sie sich jetzt kostenlos beraten!