Wir verwalten die Instandhaltungsrücklage für Ihre Eigentumswohnung

Ein schwarzer Fleck auf der Küchenwand – Schimmel in Ihrer Wohnung! Kosten für teure Renovierungen können jederzeit anfallen. Um finanzielle Engpässe zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine private Instandhaltungsrücklage für Ihre Eigentumswohnung. Gerne legen wir für Sie ein Rücklagenkonto an und verwalten dieses – alles Wichtige dazu erfahren Sie hier.  

Warum eine Instandhaltungsrücklage notwendig ist

Stehen Reparaturen oder Renovierungen in Ihrer Wohnung oder in der zugehörigen Wohnanlage an, zahlen Sie die Kosten nicht immer privat. Betreffen die Kosten das Gemeinschaftseigentum, zahlen Sie nur anteilig über das Wohngeld und die darin enthaltene gemeinschaftliche Instandhaltungsrücklage. Betreffen die Kosten Ihr Sondereigentum, also Ihre Wohnung, müssen Sie privat zahlen und können die Kosten auch nicht auf Ihre Mieter umlegen. Sinnvoll sind daher zusätzliche Rücklagen für Ihre Eigentumswohnung, in Form eines monatlichen Beitrages auf ein spezielles Konto für Instandhaltungsrücklagen. 

instandhaltungsruecklage hausioSo gehen wir vor: Als Sondereigentumsverwaltung und Mietverwaltung beraten wir Sie gerne im persönlichen Gespräch zur optimalen Höhe der Beiträge, der Anlageform und geben wichtige Tipps. Mit den Rücklagen für Ihre Wohnung gehen wir sorgsam um und halten stets Rücksprache mit Ihnen, wofür diese verwendet werden sollten. Kleinere Reparaturen werden beispielsweise manchmal besser von Ihrem Girokonto beglichen.

Steht eine ungeplante Renovierung an, beispielsweise die Beseitigung von Schimmel, suchen wir für Sie passende Handwerker, planen die Durchführung der Renovierung und kümmern uns – sofern von Ihnen nicht anders gewünscht – um die Bezahlung über das Rücklagenkonto. Wenn nötig besprechen wir mit Ihnen eine Anpassung der monatlichen Beiträge. 

Instandhaltungsrücklage im Wohngeld 

Als Inhaber einer Eigentumswohnung sind Sie immer Mitglied der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG). Sie sind dann Miteigentümer der gesamten Immobilie. Anteilig gehört Ihnen das Gemeinschaftseigentum, also beispielsweise Grundstück, Keller, Treppenhaus, Dach und auch die Außenfenster Ihrer Wohnung. Fallen am Gemeinschaftseigentum dringende Reparaturen oder notwendige Sanierungen an – beispielsweise der Austausch von defekten Dachziegeln – werden diese von allen Eigentümern gemeinsam beschlossen.

Die Kosten werden von der Instandhaltungsrücklage der Wohnungseigentümergemeinschaft beglichen. Deren Höhe ist im Wohnungseigentumsgesetz nach §21 Abs. 4 WEG geregelt und wird von der WEG-Hausverwaltung jährlich neu berechnet. Je nach Größe Ihrer Wohnung müssen Sie sich anteilig an den Kosten beteiligen. Ihr Beitrag zur gemeinsamen Instandhaltungsrücklage ist Teil des monatlichen Wohngeldes. Unter Umständen kann die WEG-Hausverwaltung auch eine Sonderumlage für anfallende Kosten verlangen. 

Peterssche Formel: Die Berechnung der Instandhaltungsrücklage für Eigentümergemeinschaften beruht häufig auf der Petersschen Formel. Diese lautet: 

(Baukosten/qm x 1,5 x 0,7) : 80 Jahre = jährlicher Beitrag pro qm.

Instandhaltungsrücklage für Ihre Eigentumswohnung 

hausio instandhaltungsruecklage

Mit einer zusätzlichen, privaten Instandhaltungsrücklage für Ihre Wohnung zahlen Sie anfallende Reparaturkosten für Ihr Sondereigentum. So geraten Sie nicht in finanzielle Nöte, wenn eine größere Investition ansteht, egal ob geplant oder ungeplant. Ein monatlich kleiner Betrag ist meist einfacher zu finanzieren als unregelmäßig große Beträge. 

Reparaturkosten lassen sich kaum vermeiden: Der Schimmel fällt doch kaum auf, wenn Sie ein bisschen Farbe drüber streichen? So einfach ist das nicht. Nach §535 BGB sind Sie als Vermieter verpflichtet, Wohnung oder Haus in bewohnbarem Zustand zu erhalten. Solang ihr Mieter durch sein Verhalten keine Schuld trägt, müssen Sie also beispielsweise einen defekten Durchlauferhitzer austauschen oder Schimmel beseitigen. Als Ihre Hausverwaltung übernehmen wir die Pflicht selbstverständlich und kümmern uns um alle notwendigen Schritte.

Auch planbare Renovierungen und Sanierungen sollten Sie regelmäßig durchführen. Nur so erhalten Sie den Wert Ihrer Eigentumswohnung. 

Die optimale Höhe der Instandhaltungsrücklage – wir kümmern uns darum 

Die optimale Höhe der privaten Instandhaltungsrücklage für eine Wohnung oder ein Haus hängt vom Alter, Zustand und Ausstattung der Immobilie ab. Empfehlungen von Experten reichen von 80 bis 400 Euro monatlich. Es kommt natürlich auch darauf an, was Sie mit Ihrer Immobilie vorhaben und wofür Sie das Rücklagenkonto verwenden möchten. Wollen Sie etwa die Wohnung für Familienmitglieder umbauen? Oder wollen Sie eine besonders klimaneutrale Wohnung? 

Entscheiden Sie sich für eine private Instandhaltungsrücklage für Ihre Eigentumswohnung, klären wir all diese Fragen in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen. Wir berechnen die notwendige Höhe des monatlichen Betrags, entscheiden aber natürlich alles mit Ihnen gemeinsam. Wir legen für Sie das Konto an, verwalten es und kümmern uns um die Organisation und Bezahlung anfallender Instandhaltungsmaßnahmen – sofern Sie das möchten. So können Sie sich entspannt zurücklehnen.

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Instandhaltungsrücklage und Verkauf der Eigentumswohnung

Beim Verkauf Ihrer Eigentumswohnung verbleiben die über das Wohngeld geleisteten Beiträge zur Instandhaltungsrücklage auf dem Rücklagenkonto der Hausverwaltung und gehen auf den Käufer über. Der Kaufpreis der Eigentumswohnung kann sich so erhöhen. 

Tipp: Beim Kauf oder Verkauf einer Eigentumswohnung sollten Sie immer die Höhe der Instandhaltungsrücklage prüfen. Natürlich helfen wir Ihnen gern dabei!

 

Die Beiträge zur Instandhaltungsrücklage der WEG lassen sich als Werbungskosten absetzen – sofern von dieser Rücklage auch tatsächlich Reparaturen gezahlt wurden.

Ihr privates Rücklagenkonto gehört natürlich allein Ihnen – auch nach dem Verkauf der Wohnung! Über das dort angesparte Guthaben verfügen Sie frei nach Ihren Wünschen oder Bedürfnissen, genau wie bei einem Sparkonto.

Als Hausverwaltung für Sondereigentum empfehlen wir Ihnen, zusätzlich zur verpflichtenden Instandhaltungsrücklage der WEG, eine private Instandhaltungsrücklage anzulegen. Auch als Besitzer von Mietshäusern, für die Sie kein Wohngeld zahlen müssen, ist eine private Instandhaltungsrücklage ratsam. So können Sie sich bei unerwartet anfallenden Reparatur- oder Sanierungskosten entspannt zurücklegen. Wir besprechen mit Ihnen alle Details wie etwa die optimale Höhe der Rücklage und verwalten die Instandhaltungsrücklage gern für Sie.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Lassen Sie sich jetzt kostenlos beraten!