Wie wir die Instandhaltungsrücklage berechnen

Wer eine Immobilie besitzt muss immer mal wieder mit Reparaturen rechnen. Daher ist es wichtig eine finanzielle Rücklage zu haben. So entstehen keine Überraschungen. Wir unterstützen Sie dabei, indem wir die optimale Höhe der Instandhaltungsrücklage berechnen

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Die Höhe der Reparaturrücklage hängt vom Zustand der Bausubstanz ab. Ein Altbau wird sicherlich mehr Ausgaben für Instandhaltung haben als ein Neubau. Aber auch hier ist es nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Reparaturen anstehen.

Als Vermieter sind Sie dazu verpflichtet, die Wohnung in einem bewohnbaren Zustand zu erhalten. Die Ausgaben dafür sind selten vollständig durch die Miete gedeckt. Daher legen wir für Sie ein Rücklagenkonto an, mit dem die Kosten für Reparaturen beglichen werden. Wie hoch die Instandhaltungsrücklage ist, berechnen wir für Sie individuell als Teil unseres Services.

Welche Bestandteile ergeben die Instandhaltungsrücklage?

Wohneigentum muss regelmäßig repariert werden. Dazu gehören nicht nur neue Anstriche und Tapeten. Auch Außenputz, Heizung, Elektroinstallation oder große Ausgaben wie die Erneuerung des Dachstuhls und vieles mehr gehören dazu. Dafür sind Sie als Besitzer zuständig.

Für diese Ausgaben ist es sinnvoll, ein kleines finanzielles Polster anzusparen. Dann müssen Sie nicht jedes Mal auf Ihr Girokonto zugreifen. Sie können die Instandhaltungsrücklage selbst berechnen. Wir empfehlen Ihnen jedoch, uns Ihre individuelle Instandhaltungsrücklage berechnen zu lassen. Dann legen Sie weder zu viel noch zu wenig zur Seite.

Wie wird die Instandhaltungsrücklage berechnet?

Um die Instandhaltungsrücklage zu berechnen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die Höhe hängt dabei maßgeblich von Faktoren wie Alter und Zustand der Bausubstanz ab.

Wenn wir die Instandhaltungsrücklage für Ihr Haus berechnen, gilt die Faustregel mindestens 1 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche und Monat, bei älteren Häusern mindestens 2 Euro.

Die Höhe der Instandhaltungsrücklage für eine Eigentumswohnung im Neubau sollte jährlich etwa 0,8 bis 1,0% des Kaufpreises ab Baufertigstellung betragen. 

Die Instandhaltungsrücklage für einen Altbau berechnen wir mit der Formel des Architekten Peters. Sie wurde empirisch ermittelt und ist daher sehr realistisch. Nach dieser Methode müssen die reinen Herstellungskosten (ohne Grundstücks- oder Erschließungskosten) mit dem Faktor 1,5 multipliziert und dann durch 80 Jahre dividiert werden.

Falls die Herstellungskosten für Ihre Immobilie nicht mehr nachvollziehbar sind, gibt die II. Berechnungsverordnung (§ 28 Abs. 2 II. BV) einen Hinweis zur Berechnung der Instandhaltungsrücklage. Hier gelten folgende Werte für die Rücklagenbildung pro m² / Jahr in Abhängigkeit vom Baujahr:

  1. vor weniger als 22 Jahren gebaut, höchstens 7,10 €
  2. vor mindestens 22 Jahren gebaut, 9,00 €
  3. vor mindestens 32 Jahren gebaut, höchstens 11,50 €

Bei Unsicherheiten ist es auch möglich, einen Bausachverständigen zu beauftragen, der das Objekt besichtigt und einen Plan für die Instandhaltung und die Kosten erstellt. Anhand des Ergebnisses wird schließlich die Instandhaltungsrücklage konkret berechnet.

Wo ist die Berechnung der Instandhaltungsrücklage geregelt?

Die Höhe der Instandhaltungsrücklage ist gesetzlich nicht geregelt. In § 21 Abs. 5 Nr. 4 des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) steht nur, dass zu einer ordnungsgemäßen, dem Interesse der Gesamtheit der Wohnungseigentümer entsprechenden Verwaltung die Ansparung einer angemessenen Instandhaltungsrücklage gehört. Die Beitragsleistung der Wohnungseigentümer zur Instandhaltungsrücklage ist außerdem Teil des Wirtschaftsplans.

Die Instandhaltungsrücklage der Wohnungseigentümergemeinschaft berechnet der WEG-Verwalter. Haben Sie Zweifel an dessen Berechnung überprüfen wir diese für Sie. Als Ihre SE- und Mietverwaltung berechnen wir die Instandhaltungsrücklage für Ihr alleiniges Eigentum, nicht aber die der Eigentümergemeinschaft.

Auch wenn die Rücklagenbildung nicht zwingend ist, ist es sehr sinnvoll diese anzulegen, um sich vor finanziellen Engpässen zu schützen. In einem persönlichen Gespräch klären wir gern alle Ihre Fragen.

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Wann muss die Instandhaltungsrücklage berechnet werden?

Die Instandhaltungsrücklage wird monatlich auf ein gesondertes Rücklagenkonto eingezahlt. Die Verwaltung ist unsere Aufgabe, sofern Sie das wünschen. Übrigens: Die Instandhaltungsrücklage ist nicht umlagefähig und muss vom Vermieter als Wohnungseigentümer selbst beglichen werden.

Als Eigentümer einer Immobilie ist es extrem wichtig, eine Rücklage für eventuelle Reparaturen und Instandhaltungsmaßnahmen zu bilden. Vertrauen Sie bei der Berechnung auf uns. Sie haben Fragen? Sprechen Sie uns gern jederzeit an. Unsere Immobilien-Verwalter sind für Sie da.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Lassen Sie sich jetzt kostenlos beraten!