So sind die Kosten für den Winterdienst in der Betriebskostenverodnung geregelt

Ab und zu passiert es im Winter noch: es schneit. Dann müssen Straßen vom Schnee befreit und mit Streugut versehen werden. Was Sie als Vermieter beachten sollten und welche Winterdienste durch die Betriebskostenverordnung auf den Mieter umgelegt werden können, erklären wir Ihnen hier. 

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Als Vermieter müssen Sie bzw. Ihre Hausverwaltung dafür sorgen, dass Ihre Mieter im Umfeld der Wohnung nicht zu Schaden kommen – also etwa nicht auf Schnee oder Eis vor der Haustür ausrutschen und sich verletzen. Vermieter können dafür sogar in Haftung genommen werden.

Manchmal übernimmt die Stadt oder Gemeinde den Winterdienst, aber nicht immer. Grundsätzlich sind Eigentümer von Immobilien jedoch nach dem Straßenreinigungsgesetz verpflichtet, die an das Grundstück angrenzenden Bürgersteige und Gehwege eis- und schneefrei zu halten. 

Der Winterdienst in der Betriebskostenverordnung – dann muss der Mieter zahlen

Als Vermieter können Sie den Winterdienst, der zum Facility Management gehört, selbst übernehmen, Ihrem Hausmeister oder einem Mieter übertragen, oder einen Dienstleister beauftragen.

Unabhängig davon, ob der Winterdienst durch Sie selbst oder einen Dienstleister erfolgt, können Sie die Kosten des Winterdienstes durch die Betriebskostenverordnung mit Ihrem Mieter abrechnen. In §2 der Betriebskostenverordnung werden die Winterdienst-Kosten zwar nicht extra aufgeführt. Sie fallen jedoch unter die Straßenreinigung in § 2 Ziffer 8. Als Ihre Hausverwaltung kalkulieren wir die Betriebskosten für Sie pünktlich und juristisch korrekt. 

Durchschnittliche Kosten bei einer externen Firma: In ländlichen Gebieten zahlen Sie zwischen 1 und 1,50 Euro pro Quadratmeter, in der Stadt 2,50 bis 6,50 Euro. Einige Unternehmen, die mit der Hand räumen, sind sogar noch deutlich teurer. Für das Streugut fallen nochmal circa 0,20 bis 0,50 Euro pro Quadratmeter an. Am Wochenende, an Feiertagen und nachts werden Zuschläge fällig.

Das müssen Sie beachten: Kosten für Winterdienste sind nur dann vom Mieter zu tragen, wenn die Übernahme der Betriebskosten durch den Mieter im Mietvertrag ausdrücklich vereinbart ist. Auch darum kümmern wir uns als Hausverwaltung und kennen die richtige Formulierung. 

Achtung: Damit ein Mieter Betriebskosten zahlen muss, genügt im Mietvertrag sinngemäß die Formulierung: Der Mieter trägt die Betriebskosten.“ Ein Hinweis auf den Winterdienst und eine Betriebskostenverordnung ist juristisch nicht notwendig.

Weitere Kostenpunkte, die laut Betriebskostenverordnung abgerechnet werden können, sind unter Anderem die Wasserversorgung, Heizkosten, Gebäudereinigung und Gartenpflege. Kosten des technischen Facility Managements wie beispielsweise eine Sanierung gehören nicht dazu.

Das kann in der Betriebskostenverordnung für die Straßenreinigung und den Winterdienst abgerechnet werden

Sie können folgende Kosten des Winterdienstes durch die Betriebskostenverordnung abrechnen:

  • Vertragskosten mit einem Dienstleister (nicht der Stadt)
  • Kosten für Streugut (auch bei einem Dienstleister können diese extra anfallen)
  • Ihre Kosten als Vermieter, wenn Sie die Beseitigung von Schnee und Eis selbst übernommen haben (sie können ortsübliche Kosten als Betriebskosten ansetzen, jedoch keine Mehrwertsteuer)
  • Reparaturkosten für Geräte und Maschinen, sofern Sie selbst oder der Hauswart die Schneebeseitigung übernommen haben

So können Sie Ihren Mieter zum Winterdienst verpflichten

Sie können den Winterdienst auch Ihrem Mieter auferlegen, dann trägt dieser keine Kosten. Dazu bedarf es jedoch einer eindeutigen Vereinbarung im Mietvertrag. Ist die Hausordnung Bestandteil des Mietvertrages, kann auch hier darauf Bezug genommen werden. Kosten für Gerätschaften tragen Sie als Vermieter allerdings stets selbst, können diese jedoch auf alle Mieter umlegen. Wenn wir die Erstellung der Nebenkostenabrechnungen für Sie übernehmen, denken wir natürlich auch daran, die Kosten entsprechend anzugeben.

Das sind keine Betriebskosten für die Straßenreinigung und den Winterdienst

Anschaffungskosten für Schneeräumungsgeräte sind grundsätzlich keine Betriebskosten, die Sie umlegen können. Dies gilt nicht, wenn eine Neuanschaffung eines Schneeräumungsgerätes günstiger ist, als die Reparatur einer alten Maschine oder die Beauftragung einer Fremdfirma. 

Wenn Sie den Hausmeister mit dem Winterdienst beauftragen, dürfen Sie diese Kosten nicht zusätzlich in der Betriebskostenabrechnung erfassen. Die Kosten sind dann schon in den Kosten für den Hausmeister inbegriffen. 

Wie und wann muss geräumt und gestreut werden?

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Zum Winterdienst gehört es, Schnee auf Gehwegen zu beseitigen und bei Glatteis zu streuen. Wann und wie oft Sie räumen und streuen müssen, steht in der Winterdienstverordnung Ihrer Gemeinde. Sie erhalten diese bei der zuständigen Verwaltung.

In der Regel gilt die Pflicht zum Winterdienst werktags zwischen 7 und 20 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ab 8 Uhr. Nur bei starkem Schneetreiben muss dies im Zweifel mehrmals am Tag erfolgen. Bildet sich allerdings Glatteis, muss sofort gestreut werden. 

Straßen von Schnee und Glatteis zu befreien, gehört also zu Ihren Pflichten als Vermieter und Immobilienbesitzer. Diese Aufgaben können Sie jedoch an Ihre Mieter, den Hausmeister oder eine Fremdfirma übertragen und die Kosten des Winterdienstes durch die Betriebskostenverordnung auf Ihre Mieter umlegen. Hausio kümmert sich gern um alle rechtlichen und vertraglichen Details und findet mit Ihnen die beste Lösung.

Eigentümergemeinschaft gründen: Das sollten Sie wissen

Sie möchten eine Wohnung in einem frisch sanierten oder neu gebauten Mehrfamilienhaus kaufen? Dann ist es gut möglich, dass die Wohneinheiten gerade erst aufgeteilt wurden und noch keine Eigentümergemeinschaft besteht. Erfahren Sie hier, wie Sie eine Eigentümergemeinschaft gründen und was dabei zu beachten ist.    

Eigentümergemeinschaft gründen: Die ersten Schritte

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Die Definition für eine Eigentümergemeinschaft lautet im Juristendeutsch: „Das ist die Gesamtheit aller Wohnungseigentümer innerhalb einer Wohneigentumsanlage“. 

Durch die Aufteilung einer Immobilie gehen Miteigentümer hervor, die alle zusammen die Eigentümergemeinschaft gründen. Ein Beispiel: Ein Bauträger besitzt ein Mehrfamilienhaus mit sechs Mietwohnungen. Nach einer Sanierung des Gebäudes werden die sechs Wohnungen in verschiedene Miteigentumsanteile aufgeteilt und als Eigentumswohnung separat verkauft. Die sechs neuen Eigentümer bilden jetzt die Eigentümergemeinschaft. Jedes Mitglied der Eigentümergemeinschaft ist jetzt auch Miteigentümer am gemeinschaftlichen Eigentum.

Eigentümergemeinschaft gründen: Rechtliche Voraussetzungen

Ab wann ist das Gründen einer Eigentümergemeinschaft rechtlich möglich? Eigentlich ab dem Zeitpunkt, an dem die Wohnungen an die neuen Eigentümer übergeben wurden. Das ist in der Regel der Fall, wenn ein garantierter Überlassungsanspruch vorliegt (Übereignungsvertrag). 

Laut § 8 des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) beginnt die Eigentümergemeinschaft, nach dem Eintrag der neuen Besitzer im Grundbuch.  Erst dann ist der Wohnungskäufer auch rechtmäßiger Eigentümer der Immobilie. Bis der Eintrag ins Grundbuch erfolgt, können mehrere Wochen vergehen. So lange müssen sich die Besitzer damit gedulden, eine funktionsfähige Eigentümergemeinschaft zu gründen

Eine Auflösung der Eigentümergemeinschaft ist schwierig umzusetzen. Das ist nur möglich, wenn sich alle Eigentümer einig sind und eine Aufhebung vereinbaren.  Oder wenn eine Auflösung per Gericht beschlossen wird, aufgrund von unzumutbaren Verhältnissen innerhalb der WEG. 

WEG: Diese Abkürzung steht sowohl für die „Wohnungseigentümergemeinschaft“ als auch für das „Wohnungseigentumsgesetz“.

Was kostet es, eine Eigentümergemeinschaft zu gründen? 

Eine Eigentümergemeinschaft zu gründen, kostet indirekt Geld. So müssen Sie einmalig die Gebühren für den Eintrag ins Grundbuch tragen. Die Gebührenhöhe liegt bei etwa 0,2 bis 0,3 Prozent des Kaufpreises (Verkehrswert). Zudem müssen Sie als Mitglied der Eigentümergemeinschaft regelmäßige Kosten übernehmen, dazu zählt das monatliche Hausgeld, mit dem unter anderem Betriebskosten wie Heizung oder Facility Management bezahlt werden.

Unser Tipp: Sie können nicht persönlich an der Eigentümerversammlung teilnehmen? Dann übernehmen wir das gerne für Sie. Als Sondereigentumsverwaltung können wir Sie und Ihre Interessen auf der Versammlung vertreten.

Eigentümergemeinschaft gründen: Mögliche Stolpersteine

Bei neu aufgeteilten Eigentumswohnungen ist manchmal Vorsicht angebracht: Eigentlich bestimmt die Wohnungseigentümergemeinschaft den Hausverwalter. Doch bei neu gebauten oder sanierten Eigentumswohnungen kann es vorkommen, dass der Bauträger sich selbst zum Hausverwalter bestimmt. Kommt es dann zu Problemen, beispielsweise mit der Bausubstanz, sind die Möglichkeiten der Eigentümergemeinschaft begrenzt, da ihre Handlungsfähigkeit beschränkt ist. 

Sollten noch finanzielle Verpflichtungen ausstehen (z.B. fehlende Ratenzahlung eines Wohnungsbesitzers), verzögert sich dadurch der Grundbucheintrag. Auch das macht es schwer, eine formelle Eigentümergemeinschaft zu gründen.  

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Rechte und Pflichten einer Eigentümergemeinschaft 

Wer eine Eigentümergemeinschaft gründet, muss sich an Rechte und Pflichten halten, die für alle gelten. Dazu zählt die Teilnahme an der Eigentümerversammlung. Sie findet mindestens einmal im Jahr statt, einberufen vom Hausverwalter. Die Mitglieder der WEG stimmen dabei über wichtige Entscheidungen ab. Dazu zählen Beschlüsse zu Jahresabrechnung, Sanierungen, Hausordnung oder Hausgeld

Mit dem Hausgeld leisten Sie als Wohnungseigentümer eine Vorauszahlung für alle Kosten, die im Laufe des Jahres rund um das gemeinschaftliche Eigentum Ihrer Immobilie anfallen. Das beinhaltet unter anderem Betriebskosten, Heizkosten, Instandhaltungskosten und Instandhaltungsrücklage. Auch die Kosten für die Verwaltung sind Bestandteil des Hausgeldes, dazu zählen beispielsweise die WEG-Hausverwaltung oder das technische Facility Management

Stimmrecht: 

  • Falls nicht anders geregelt, gilt bei Eigentümerversammlungen das sogenannte Kopfprinzip (§ 25 Absatz 2 WEG). Jeder Eigentümer hat eine Stimme, unabhängig davon, wie viele Wohnungen er besitzt. 
  • Seltener ist das Objektstimmrecht, das pro Wohneinheit gilt. 
  • Das dritte Stimmrechtsprinzip ist das Wertprinzip, hierbei richtet sich die Stimmenzahl nach der Größe der Miteigentumsanteile (MEA). 

Wenn Sie eine Eigentümergemeinschaften gründen, sollten Sie sich auf eine Form des Stimmrechts einigen. In Ausnahmesituationen sind auch Kombinationen möglich. 

Gut zu wissen: Die Eigentümerversammlung ist nur beschlussfähig, wenn genügend Eigentümer anwesend sind. Es muss mindestens die Hälfte der Miteigentumsanteile vertreten sein.

Eine Eigentümergemeinschaft ist zwar mit Pflichten verbunden – aber es sind geteilte Pflichten. Sie müssen nicht die Verantwortung rund um das Gemeinschaftseigentum alleine übernehmen. Für Ihr Sondereigentum hingegen liegt die Verantwortung nur bei Ihnen. Benötigen Sie Unterstützung bei der Verwaltung Ihres Sondereigentums, stehen wir Ihnen gerne zur Seite, ebenso zu Fragen rund um die Gründung einer Eigentümergemeinschaft.

Winterdienst: Eigentümergemeinschaft ist verantwortlich fürs Streuen und Räumen

Fallen die ersten Schneeflocken, ist das hübsch anzusehen, kann aber hässliche Folgen haben: Schnee und Eis vor der Haustür verursachen nicht selten folgenschwere Unfälle. Hier ist die WEG in der Pflicht. Denn den Winterdienst muss die Eigentümergemeinschaft organisieren. 

Grundstück und Gehweg: Winterdienst Sache der Eigentümergemeinschaft  

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Schon eine dünne Schneeschicht auf dem Gehweg kann fatale Folgen haben, ganz zu schweigen von Glatteis. Damit in der kalten Jahreszeit niemand zu Schaden kommt, muss die Eigentümergemeinschaft den Winterdienst übernehmen. Das gilt in erster Linie für das gesamte Grundstück der Wohnungsanlage. Das ist Gemeinschaftseigentum, was wiederum heißt, dass alle Eigentümer gemeinschaftlich die Verantwortung dafür tragen. 

Das kann aber auch für öffentliche Gehwege vor dem Wohngebäude gelten. Wenn die Stadt oder die Gemeinde die Pflicht auf die Anlieger überträgt, ist auch hier der Winterdienst Sache der Eigentümergemeinschaft. Viele Kommunen greifen in puncto Winterdienst hart durch. Wer seine Aufgaben vernachlässigt, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Sind Sie unsicher, wer bei Ihrer immobilie für den Winterdienst zuständig ist? Sprechen Sie uns an, wir schauen für Sie in die Dokumente und haken bei der Kommune nach.

Schneeschaufeln in Eigenregie: Winterdienst darf Eigentümergemeinschaft selbst übernehmen

Der Winterdienst kostet die Eigentümergemeinschaft Geld – wenn sie ein  entsprechendes Unternehmen damit beauftragt. Um Bares zu sparen, liegt es im Ermessen der Eigentümer, selbst Hand anzulegen.

Vor allem kleine WEGs (Wohnungseigentümergemeinschaften) entscheiden sich dafür, die Winterdienst-Pflichten in der Eigentümergemeinschaft zu regeln. Das setzt  aber voraus, dass alle Eigentümer damit einverstanden sind. 

Das heißt dann auch, dass die WEG-Mitglieder abwechselnd für den Winterdienst verantwortlich sind. Das ist jedoch nicht jedem Eigentümer möglich. 

Generell gilt für alle Wohnungseigentümer: Den Winterdienst in einer WEG muss kein Eigentümer selber durchführen. Wer nicht schaufeln will, muss es auch nicht. So hat auch der Bundesgerichtshof entschieden. Wohnungseigentümer dürfen nicht gegen ihren Willen zum Winterdienst verpflichtet werden (BGH, 9.3.2012, V ZR 161/11). Alternativ muss dann ein Dienstleister mit dem Räumen und Streuen beauftragt werden. 

Auf Streugut achten: In den meisten Kommunen ist Salz als Streugut aus Umweltschutzgründen nicht erlaubt. Das Alternativmaterial muss „abstumpfend“ wirken. Ist dies nicht Fall (z. B. bei Hobelspänen) trägt die WEG die Haftung. Wir erkundigen uns vorab bei Ihrer Gemeinde über die Streugut-Bestimmungen.

 

Winterdienst: Die Eigentümergemeinschaft darf delegieren

Für alle Wohnungs-, Haus- und Grundstückseigentümer gilt die Verkehrssicherungspflicht für das Gemeinschaftseigentum: Gefahren, die von der Immobilie ausgehen könnten, müssen abgewendet werden. Sie tragen als Eigentümer die Verantwortung und sorgen für entsprechende Schutzmaßnahmen, um das Unfallrisiko für Dritte zu minimieren. Dazu gehört auch der Winterdienst.

Am Winterdienst kommt keine Eigentümergemeinschaft vorbei. Aber kein Wohnungsbesitzer muss selber Schnee schippen. Die WEG kann entsprechende Dienstleister beauftragen, die Kosten teilen sich die Eigentümer. Die Kosten für den Winterdienst können Sie übrigens als haushaltsnahe Dienstleistung absetzen (BFH vom 20.03.2014, AZ IV R 55/12). 

Hat die WEG ein Unternehmen mit der technischen, kaufmännischen und infrastrukturellen Verwaltung des Gebäudes beauftragt, so fällt der Winterdienst in den Aufgabenbereich des Gebäudemanagements

Winterdienst: Wann, wie und wie oft?

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Ob Rutschgefahr oder Dachlawine, sobald Schnee und Eis zu einer Gefahr für Bewohner und Passanten werden, muss der Winterdienst ran. Natürlich kann niemand verlangen, dass Sie oder Ihre Mieter um drei Uhr nachts aus dem Bett springen und Schnee schaufeln. Erkundigen Sie sich in Ihrer Gemeinde über die Winterdienstvorschriften. 

In vielen Kommunen müssen Schnee und Eis zu diesen Zeiten bereits geräumt sein:

  • Montag bis Samstag von 7 bis 20 Uhr;
  • an Sonn- und Feiertagen von 8 oder 9 bis 20 Uhr.

Bürgersteige müssen auf einer Breite zwischen 1 bis 1,50 Meter geräumt sein, Privatwege etwa auf einen halben Meter. Geräumt wird so oft wie nötig. Solange Gefahr besteht, muss der Winterdienst von der Eigentümergemeinschaft umgesetzt werden.    

Als Eigentümer haben Sie die Pflicht, die korrekte Ausführung des Winterdienstes zu kontrollieren. Das gilt für Dienstleister und Gebäudemanagement, aber auch für den Fall, dass Sie den Winterdienst an Ihren Mieter vertraglich delegiert haben

Kommt es wegen mangelhafter Ausführung zu Unfällen, sind Sie als Wohnimmobilienbesitzer mithaftbar. Die Folge: Schadenersatzansprüche und eventuell auch die Zahlung von Schmerzensgeld. Eine private Haftpflichtversicherung übernimmt eventuell Ihre persönlichen Zahlungsforderungen. Aber das ist kein Muss, sondern hängt von den Bedingungen Ihrer Versicherungspolice ab.  

Bei entsprechenden Verstößen seitens des Dienstleisters müssen Sie das dem Unternehmen selber oder der Verwaltung umgehend melden. Solange die korrekte Durchführung nicht gewährleistet werden kann, sollten die Mitglieder der Wohnungseigentümergemeinschaft selber zu Schneeschaufel und Streugut greifen. Das ist zwar lästig, aber immer noch besser als die Zahlung von Schadensansprüchen. Der Winterdienst ist für Eigentümergemeinschaften eine ernstzunehmende Pflicht. 

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 Als Eigentümer tragen Sie die Verantwortung dafür, dass der Winterdienst in einer WEG wahrgenommen wird. Gerne unterstützt Hausio Sie als Ihre Wohnungs- oder Mietverwaltung, indem wir für Sie die gesamte Kommunikation mit der WEG-Verwaltung übernehmen. Vermuten Sie eine Verletzung der Verkehrssicherheit, geben wir Ihre Bedenken unverzüglich an die WEG-Verwaltung weiter oder werden als Ihre Mietverwaltung unmittelbar aktiv.

Was gehört zu einem guten technischen Gebäudemanagement?

Ein Gebäude muss auf vielfache Weise verwaltet werden. Damit ein komfortables Wohnen mit allen Annehmlichkeiten möglich ist, ist technisches Gebäudemanagement besonders wichtig. Durch eine optimale technische Verwaltung soll schon im Vorfeld vermieden werden, das zum Beispiel der Aufzug kaputt geht oder die Heizung ausfällt.

Was gehört zum technischen Gebäudemanagement?

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Ob eine Immobilie gut funktioniert, hängt von der technischen Ausstattung ab. Heizungsanlage, Fahrstuhl, Elektrotechnik, Sanitärbereich mit Wasserversorgung, Lüftung und viele Prozesse mehr gehören zur Haustechnik.

Die gesamte technische Infrastruktur zu warten und zu verwalten ist die Aufgabe des technischen Gebäudemanagements. Der Verantwortliche muss sich damit beschäftigen, das Gebäude und die Anlagen funktionsfähig zu halten. Das beginnt bereits beim Bau der Immobilie und setzt sich dann bei der Bewirtschaftung des Gebäudes fort.

Technisches Gebäudemanagement hat Aufgaben wie:

  • Energie- und Umweltmanagement
  • Umbauten
  • Sanierungen
  • Modernisierungen
  • Mängelanalyse
  • Informationsmanagement
  • Betreiben der technischen Anlagen
  • Gewährleistungsverfolgung

Wer übernimmt das technische Gebäudemanagement?

Sucht eine Wohnungseigentümergemeinschaft eine Hausverwaltung für die Verwaltung des Gemeinschaftseigentums, dann sollte der Punkt technisches Gebäudemanagement eine große Rolle spielen. Denn im Normalfall sollte eine gute Hausverwaltung auch die umfangreichen Arbeiten des Gebäudemanagements abdecken.

Wenn es um Ihr Sondereigentum geht, müssen Sie ebenfalls auf die optimale Funktionsweise der technischen Infrastruktur innerhalb Ihrer Wohnung achten. Hausio ist auf die Verwaltung von Sondereigentum spezialisiert. Und neben der kaufmännischen Verwaltung kümmern wir uns selbstverständlich auch um das technische Management Ihrer Immobilie, zum Beispiel die Instandhaltung der Heizkörper Ihres Sondereigentums.

Auch im Rahmen der Mietverwaltung gehört das technisches Gebäudemanagement zu den Kernaufgaben der Verwaltung. Auch hier sind wir der richtige Ansprechpartner für Sie.

Welche Kosten entstehen für das technische Gebäudemanagement?

Pauschale Aussagen über die Kosten für technisches Gebäudemanagement lassen sich nicht treffen. Es kommt darauf an, wie das Gebäude ausgestattet ist, wie viele Stockwerke es hat und wer das Management übernimmt. Eine Hausverwaltung wird sicherlich andere Kosten verursachen als wenn zusätzlich ein Unternehmen für Technisches Facility Management beauftragt wird. 

Buchen Sie jetzt einen Termin zur persönlichen Beratung mit Hausio. Wir klären Ihre Fragen und stellen Ihnen unseren Service im Rahmen des technischen Gebäudemanagements vor.

Was ist Gebäudemanagement im Allgemeinen? 

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Das Gebäudemanagement ist ein Teilbereich des Facility Managements, das sich mit der Bewirtschaftung von bestehenden Gebäuden und technischen Anlagen beschäftigt. Es unterteilt sich in die Bereiche:

  • technisches Gebäudemanagement (TGM)
  • infrastrukturelles Gebäudemanagement (IGM)
  • Kaufmännisches Gebäudemanagement (KGM) 

Hausverwaltungen für Gemeinschaftseigentum und Mietverwaltungen kümmern sich im Optimalfall um das komplette Gebäudemanagement, damit die Immobilie immer im besten Zustand ist.

Ein gutes technisches Gebäudemanagement soll die technischen Einrichtungen eines Gebäudes erhalten und optimieren. Damit Gas-, Wasser-, Abwassertechnik, Elektrotechnik, Aufzug, Sanitäranlagen und die weitere technische Infrastruktur der Immobilie immer perfekt funktionieren, ist es sehr wichtig, dass sich bei der zuständigen Hausverwaltung sachverständige Ingenieure, Techniker oder auch Meister aus den unterschiedlichen Handwerken um das Gebäudemanagement kümmern.

Welche Aufgaben umfasst das infrastrukturelle Gebäudemanagement?

Besitzen Sie eine Eigentumswohnung, so verlassen Sie sich wie alle anderen Mitglieder der Gemeinschaft darauf, dass die Hausverwaltung das Gebäude durch ein professionelles Gebäudemanagement im optimalen Zustand hält. Hier erfahren Sie, welche Aufgaben zum infrastrukturellen Gebäudemanagement gehören.

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Besitzen Sie eine Eigentumswohnung, dann sind Sie ebenfalls Teil einer Eigentümergemeinschaft. Themen wie die Sicherheit des Gebäudes oder die Reinigung sind immer wieder auf der Tagesordnung von Eigentümerversammlungen zu finden. Um sicherzugehen, dass der gemeinschaftlich genutzte Teil sauber und gut gepflegt ist und die Verwaltung gut funktioniert, werden diese Dienste immer häufiger ausgelagert.

Was gehört zum infrastrukturellen Gebäudemanagement?

Infrastrukturelles Gebäudemanagement oder die so genannten gebäudebezogenen Dienstleistungen umfassen alle Aufgaben rund um

  • Reinigung
  • Winterdienst
  • Gartenpflege
  • Entsorgung
  • Sicherheit (Pförtnertätigkeiten) und
  • Hausverwaltung

des Gebäudes. Das infrastrukturelle Gebäudemanagement hat als Aufgaben die Verwaltung beziehungsweise Organisation der Dienstleistungsfirmen, die das Gebäude reinigen, instandhalten und versorgen. Besonders wichtig sind diese Dienste bei Immobilien, die von Unternehmen oder anderen Einrichtungen genutzt werden.

Wer übernimmt das infrastrukturelle Gebäudemanagement?

Der Trend geht heute dahin, das infrastrukturelle Gebäudemanagement an externe Dienstleister auszulagern. Nur noch selten gibt es so wie früher einen Hausmeister, der sich selbst darum kümmert, dass die Treppe gewischt wird oder der die Hecke schneidet.

Die Hausverwaltung für das Gemeinschaftseigentum ist für Punkte wie Reinigung, Sicherheit, Entsorgung, Gartenpflege und vieles mehr zuständig und wird dementsprechend diese Aufgaben an spezielle externe Dienstleister abgeben.

Auch wir beauftragen Unternehmen aus unserem Netzwerk mit diesen Aufgaben. Im Rahmen der Mietverwaltung gehört es zu unserem Service das infrastrukturelle Gebäudemanagement sicher zu stellen. Wir arbeiten ausschließlich mit geprüften und zuverlässigen Firmen zusammen.

Welche Kosten entstehen für das infrastrukturelle Gebäudemanagement?

Über die konkreten Kosten ist es schwierig eine Aussage zu treffen, weil sie vor allem von den beauftragten Leistungen abhängen. Für Sie als Eigentümer oder auch Vermieter ist es besonders wichtig zu wissen, welche Betriebskosten Sie auf die Mieter umlegen können. Kosten für die Gartenpflege können Sie zum Beispiel umlegen. Das gilt aber nicht für das Honorar des Hausverwalters.

Ihre Fragen klären wir gern detailliert in einem persönlichen Gespräch. Welche Dienstleistungen benötigen Sie? Rufen Sie uns, wir finden für alles eine Lösung.

Was ist Gebäudemanagement im Allgemeinen?

Das Gebäudemanagement  ist ein Teilbereich des Facility Managements, das sich mit der Bewirtschaftung von bestehenden Gebäuden und technischen Anlagen beschäftigt. Es unterteilt sich in die Bereiche: 

  • infrastrukturelles Gebäudemanagement (IGM)
  • Kaufmännisches Gebäudemanagement (KGM)
  • technisches Gebäudemanagement (TGM)

 Während sich infrastrukturelles Gebäudemanagement auf die Bewirtschaftung des Gebäudes konzentriert, beschäftigt sich das technische Gebäudemanagement mit der Instandhaltung und Pflege der technischen Anlagen. Das kaufmännische Gebäudemanagement betreut Angelegenheiten der Objektbuchhaltung und befasst sich mit dem Management der Kosten und vertraglichen Regelungen. 

Hausverwaltungen für Gemeinschaftseigentum oder Mietverwaltungen kümmern sich im Optimalfall um technisches, infrastrukturelles und kaufmännisches Gebäudemanagement, damit die Immobilie immer im besten Zustand ist. Ein Beispiel für technisches Gebäudemanagement ist die Rohrreinigung für die Eigentümergemeinschaft.

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Auch für Ihre Eigentumswohnung ist das Management der Infrastruktur sehr wichtig, damit Ihre Immobilie immer im besten Zustand ist. Hausio ist Ihre auf Sondereigentum spezialisierte Hausverwaltung. Wir kümmern uns sowohl um die kaufmännische Verwaltung inklusive Mietersuche und Nebenkostenabrechnung als auch um Instandhaltungsmaßnahmen und Reparaturen Ihres Sondereigentums, wie zum Beispiel Heizkörper.

Infrastrukturelles Gebäudemanagement organisiert alle gebäudebezogenen Dienstleistungen, sowie Reinigung, Gartenpflege oder den Winterdienst. Ist die Eigentümergemeinschaft auf der Suche nach einer Hausverwaltung sollten sie darauf achten, dass der Verwalter alle drei Bereiche des Gebäudemanagements abdeckt. Gehört Ihnen das Mietshaus allein, sind wir als Mietverwaltung der richtige Ansprechpartner für Sie.