Was genau leistet ein Gebäudemanagement?

Gebäudemanagement – das ist die ganzheitliche Bewirtschaftung und Betreuung von großen Gebäuden oder technischen Anlagen. Für welche Immobilien ein Gebäudemanagement notwendig ist und was dieses leistet erfahren Sie hier. 

Welche Immobilien benötigen ein externes Gebäudemanagement

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Größere Gebäude wie beispielsweise Fabrik- oder Bürogebäude, Lagerhallen, Hotels, Gewerbeflächen oder Schwimmbäder sind oft sehr komplex. Es gibt komplizierte IT-Netzwerke, Lüftungssysteme, Feuerschutz oder aufwendige Strom-, Gas- und Wasserinstallationen. Damit das Gebäude oder die technische Anlage effizient und sinnvoll genutzt werden, rentabel sind und der Wert erhalten bleibt, gibt es die Dienstleistung Gebäude-Management. Technik, Bewirtschaftung, Verwaltung sowie Dienstleistungen werden in einem Gesamtprozess gesteuert. 

Ein Gebäudemanager kann auch dann helfen, wenn ein Gebäude umgebaut, erweitert oder dessen Nutzung verändert werden soll.  

Gebäudemanagement ist vor allem interessant für Gewerbetreibende, die eine Vielzahl an Dienstleistungen benötigen und ihre Gewerbefläche optimal und gewinnbringend nutzen möchten. 

Eine klare Definition liefert die DIN 32726: danach umfasst das Gebäudemanagement die Gesamtheit aller Leistungen zum Betreiben und Bewirtschaften von Gebäuden einschließlich der baulichen und technischen Anlagen auf der Grundlage ganzheitlicher Strategien.

Besitzen Sie eine Eigentumswohnung oder ein Mietshaus? Dann deckt unsere Sondereigentums- und Mietverwaltung alle Aufgabenbereiche der Verwaltung ab. Wir kümmern uns neben der Vermietung auch um die technische Instandhaltung Ihres Sondereigentums oder Ihres Mietshauses. Wir arbeiten digital und effizient, so dass wir Ihnen unsere Leistungen preiswert anbieten können. 

Gebäudemanagement: diese Aufgaben gehören dazu 

Gebäudemanagement umfasst verschiedene Aufgaben, die sich in vier Bereichen zusammenfassen lassen: 

Technisches Gebäudemanagement: Leistungen, durch die technische Anlagen instand gehalten und Auflagen erfüllt werden. Dazu gehören Brandschutz, Sanierungen und Modernisierungen, Instandhaltungs- und Umbaumaßnahmen, Umwelt- und Energiemanagement, Mängelanalyse, regelmäßige Begehungen und Abnahmen sowie Wartung der IT-Infrastruktur. Technisches Gebäudemanagement ist abhängig von externen Dienstleistern. 

Infrastrukturelles Gebäudemanagement: Dienstleistungen und Maßnahmen, welche der Infrastruktur von Gebäuden dienen. Dazu gehören Gebäudereinigung- und pflege, Abfallentsorgung und Sicherheit. Für diese Leistungen werden in der Regel externe Dienstleister wie Hausmeister, Winterdienste, Gärtner, Reinigungskräfte oder Logistikdienste vom Gebäudemanagement beauftragt und koordiniert. 

Kaufmännisches Gebäudemanagement: Leistungen, die mit den Kosten der Bewirtschaftung und Instandhaltung zusammenhängen und diese optimieren. Dazu gehören Buchhaltung, Betriebskostenplanung und -kontrolle, Vertragsmanagement und gegebenenfalls eine Mietverwaltung. 

Flächenmanagement: Dienstleistungen, die dafür sorgen, dass die Grundstücksfläche optimal genutzt und eingeteilt wird. Büroflächen haben beispielsweise andere Anforderungen und Auflagen als technische Anlagen wie etwa Serverräume. 

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Wer braucht einen Gebäudemanager? 

Zu den klassischen Immobilien, für die ein externes Gebäudemanagement Sinn ergibt, gehören Krankenhäuser, Schulen und Universitäten, Freizeiteinrichtungen wie Kinos oder Konzerthäuser, Flugplätze und ähnliche Einrichtungen. 

Neben Gewerbetreibenden mit komplexen Anlagen und Institutionen lohnt sich ein Gebäudemanagement oft für große Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) in einer technisch aufwendigen Anlage wie beispielsweise in einem Hochhaus mit Pool, Sauna, Klimaanlagen oder mehreren Aufzügen. Ein Unternehmen für Gebäudemanagement übernimmt die Rohrreinigung der WEG, die Wartung der technischen Anlagen, die Organisation der externen Dienstleister und vieles mehr. 

Ein Unternehmen für Gebäudemanagement kann mit Software und digitaler Expertise Kosten und Leistungen optimal planen, so dass das Hausgeld bezahlbar bleibt. 

Gebäudemanagement und Facility Management – das ist der Unterschied

Gebäudemanagement ist Teil des übergeordneten Facility Managements. Während sich das Facility Management mit dem gesamten Lebenszyklus einer Immobilie beschäftigt, also auch mit Bauplanung, Errichtung und Abriss, verwaltet ein Gebäudemanager nur bestehende Gebäude oder Anlagen. Geht es um die Bewirtschaftung und Verwaltung der Immobilie, haben Facility Management und Gebäudemanagement Aufgabenstrukturen, die sich überschneiden. 

Die Dienstleistung eines Unternehmens für Gebäudemanagement bietet sich vor allem für große und komplexe Mietanlagen, Institutionen, Fabriken und Gewerbeflächen an. Für Ihr Sondereigentum oder Mietshaus nimmt Hausio Ihnen alle Verwaltungsaufgaben ab. Unsere Partner übernehmen bei Bedarf das Gebäudemanagement. Lassen Sie sich jetzt in einem kostenlosen Erstgespräch beraten!

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